Allein in der Wohnung

Langsam macht es mir auch Angst, wie oft ich mich mittlerweile melde. Wenn ich so weiter mache, kann ich dann bald meinen Lehrerberuf an den Nagel hängen und unter die Blogger gehen. Nur komme ich dafür vermutlich 15 Jahre zu spät und naja die Zahl meiner Leser ist noch nicht ganz in dem Bereich in dem ich davon leben könnte. Nach kurzer google Suche, man braucht zwischen 1000 und 10000 Lesern um wirklich Geld verdienen zu können, dann fehlen mir ja nur noch 950 bis 9950. 😀

Mittlerweile hätte ich ja eigentlich meine 14-tägige Quarantäne überstanden. Aufmerksame Leser erkennen den Konjunktiv (ich hoffe, dass es wirklich einer war). Denn nach vermehrten Anzahl an Coronafällen in der Schule, wurde diese für das restliche Schuljahr ins e-learning geschickt. Deswegen kann ich nun noch zwei weitere Wochen im e-learning sein. Recht nervig, lässt sich aber nicht ändern. Dann gilt es weiter, besonders kreative Aufgabenformate zu finden, um die Schüler bei Laune zu halten. Aber da wird mir sicherlich noch einiges einfallen. Dazu muss ich aber meine Social-Media-Kenntnisse noch verbessern. Denn Twitter und Insta habe ich schon benutzt. Aber mittlerweile fühle ich mich ja wie so ein kleiner Computernerd, der den ganzen Tag am Computer sitzt, da werde ich will schon noch etwas mir überlegen können.

Zu Beginn der Quarantäne hatte ich ja die Befürchtung, dass es mir zu langweilig wird, die ganze Zeit zu Hause zu sitzen. Tatsache wie so oft, es kam dann eine Aufgabe nach der anderen herein, so dass ich mich dann doch nicht über zu wenig Arbeit beschweren konnte. Und ich vermute, die nächsten beiden Schulwochen wird sich das auch nicht unbedingt ändern. Dadurch dass nun die gesamte Schule im e-learning ist, müssen nun auch die Klausuren per Videoüberwachung geschrieben werden. Die Organisation dieser Konferenzen sind eine wahre Herkulesaufgabe. Arbeiten müssen so formuliert werden, dass sie auch ohne Drucker funktionieren, Schüler müssen in der Lage sein die Arbeit zügig einzuscannen und als E-Mail zu versenden (teilweise gar nicht so leicht 😉 ) und am Ende müssen eben auch noch ausreichend Lehrer mit einer ausreichend guten Internetverbindung für die Überwachung vorhanden sein. Und im besten Falle sollten die Arbeiten noch fehlerfrei sein, auch nicht immer so einfach. 😀 Aber zumindest für die Oberstufe haben wir das, in Anbetracht der Umstände, recht gut hinbekommen, denke ich.

Da es für mich bereits nächste Woche nach Deutschland geht, steht die Woche dann in der langsamen Vorbereitung auf den Aufenthalt in Deutschland. Dies bedeutet im Normalfall, ich hole meine Liste heraus mit Dingen die ich gesammelt habe, die mit absoluter Notwendigkeit benötige und nun unbedingt kaufen muss. So wie meine neuen Star Wars Schuhe. Absolut notwendig. Oder meine neue Armbanduhr. Es würde nicht ohne gehen. Auch wenn mir mein Herz blutet über die zahlreichen Verpackungen und so weiter. Am Ende komme ich ja so besser, da sich die Anzahl der Verpackungen ja verkleinern, wenn ich eine große Bestellung mache und nicht viele kleine Bestellungen.

Ansonsten gibt es nicht viel neues. Ich habe wieder angefangen Fußballmanager zu spielen und fühle mich wie damals mit 15 als man stundenlang versucht hat dem finanziellen Ruin zu entgehen oder das eine Spiel im Champions League Halbfinale 7 mal wiederholt hat, weil man unbedingt ins Finale kommen musste. Und ich muss sagen, das Spiel packt mich immer noch wie damals. Vielleicht zerstöre ich nicht mehr so viele Mäuse (oder diese sind einfacher stabiler geworden), aber beim letzten Mal habe ich das Spiel nach einer 1:5 Niederlage auch mit Puls 138 beendet. Anscheinend wird man dann doch nie wirklich erwachsen. 😀 Oder besser gesagt, ich werde dann auch nie richtig erwachsen.

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