3 in 3 Wochen! Ja ich glaube es auch nicht. Bevor ich nun das große Geheimnis lüfte, noch ein kurzer Bildungsbeitrag: Am Dienstag war ein Palindromtag: 22.02.2022. Also von links nach rechts und von rechts nach links das Gleiche. Ich hoffe, ihr am habt den Tag entsprechend gefeiert (im Idealfall 22.22 Uhr). Falls nicht, keine Sorge, am 03.02.2030 ist es wieder so weit. Ihr müsst also nur 8 Jahre warten.
Nach langem warten und immer größer werdenden Interesse, was denn im nächsten Jahr geplant ist, werde ich endlich die Katze aus dem Sack lassen, den Geheimnisschleier lüften oder endlich alles auf den Tisch knallen und für klare Verhältnisse sorgen. Also seid gespannt.
Nach reiflicher Überlegung habe ich mein wahres Talent erkannt und werden versuchen ein Karriere als Background Tänzer anzugehen. Meine unfassbaren Tanzmoves sollten endlich auch der Öffentlichkeit präsentiert werden und nicht nur ausgewählten Menschen in kleinen Clubs. Mein großes Vorbild: der Hai von Katy Perry.
Auch wenn dies sicherlich eine vielsprechende Idee ist, war es nur ein kleiner Klamauk. Ich habe mir das nächste Jahr in vier Abschnitte eingeteilt. Alle von unterschiedlicher Länge. Vorab: es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern, aber die Bewerbungen laufen und es gibt nicht mehr so viele Stellen, an denen es noch scheitern kann. Also Feuer Frei:
In den ersten Monaten nach dem Sommer will ich in Südafrika, in der Nähe von Kapstadt, auf einer Gepardenfarm arbeiten. Einige werden jetzt sagen, klar er war schon immer so schnell, da passt das ganz gut. Und ich denke, das passt wirklich super. Also erst einmal in Südafrika bzw. Kapstadt leben und mit Tieren arbeiten. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen. Auf der Gepardenfarm leben nicht nur Geparden sondern auch Hunde, Erdmännchen und kleine Füchse. Ich freue mich jetzt schon total darauf. Und wenn dann die Geparden an einen gewöhnt sind, darf man sich auch um diese kümmern. Hier läuft aktuell meine Bewerbung für das Projekt. Und es fehlt mir noch eine endgültige Bestätigung, ob es wirklich klappt. Aber ich bin ziemlich optimistisch. Immerhin habe ich die Hürde des Sprachnachweises schon mal souverän(!) überwunden.
Planmäßig soll dieses Projekt 3 Monate dauern. Im Anschluss möchte ich dann noch ein wenig Südafrika erkunden, da unten reisen und Zeit verbringen. Im Anschluss soll es dann entweder erstmal kurz nach Deutschland gehen (falls erforderlich) oder eben direkt in die USA. Hier möchte ich mit meinem kleinen Bruder reisen. Auch darauf freue ich mich schon. Vor allem weil ich jetzt schon weiß, dass wir uns unfassbar nerven werden. Aber was gibt es schöneres, als mal wieder seinen kleinen Bruder zur Weißglut zu bringen? Ich kann mir nicht vieles vorstellen. Insbesondere die langen Autofahrten werden bestimmt für sehr viel Begeisterung bei ihm sorgen. Aber er wollte es so.
Nachdem dies abgeschlossen ist, befinden wir uns schon im Januar 2023. Ende Januar werde ich nochmal in ein zweites Freiwilligenprojekt starten. Diesmal in Namibia mit dem Ziel des Elefantenschutzes. Das besondere an diesem Projekt, was auch der Part ist, auf den ich mich am meisten freue, ist die Tatsache, dass man bei diesem Projekt in der Savanne unter freiem Himmel schläft. Ohne Haus. Ohne Strom. Ohne Internet. Baaaaam. Ich bin unfassbar gespannt wie das wird. Auch wenn ich immer versuche mir einzureden, dass ich meine Handynutzung im Griff habe. Ich habe es nicht. Ich bin echt gespannt zu sehen, wie es mir für 3 Monate ohne Handy ergeht.
Während dieser Zeit will ich für mich entscheiden, wie es weitergehen soll. Damit ich im Anschluss daran in Deutschland alles in die Wege leiten kann. Habe ich das erledigt, was hoffentlich nicht länger als zwei Wochen dauert, möchte ich in den letzten Abschnitt starten. Hier ist eine Europa-Tour mit dem Fahrrad geplant. Meine aktuelle Planung sah eine Tour durch Südost- und Osteuropa vor. Ich wollte zu Erst Richtung Ostsee starten und diese bis nach Litauen oder Lettland entlangfahren, um Richtung Schwarzes Meer nach Süden abzubiegen. Von da runter bis nach Istanbul. Von dort aus ein wenig durch die Türkei und dann mit einer Fähre rüber nach Griechenland. Und von dort wieder nach Norden. Solange wie ich eben Zeit habe. Da diese Welt aber von Hohlkörpern regiert wird, sehe ich diesen Plan aktuell in Gefahr, da ein Teil der Route in der Ukraine liegt. Darum keine Ahnung. In meinen Kopf ist noch die Idee, statt in Litauen nach Süden abzubiegen, weiter Richtung Norden zu fahren und im Anschluss über die Skandinavischen Länder wieder Richtung Süden zu kommen. Aber mal schauen. So wie ich mich kenne, kann dies auch eine spontane Entscheidung werden, die ich erst in Litauen treffe.
So das soll es mit diesem viiiiiiiil zu langen Beitrag gewesen sein. Da ich gerade in einem Flow bin, denke ich auch bald wieder liefern zu können.