Hallihallo, ich melde mich aus der Sommerpause wieder. Ich weiß, ihr alle habt sehr lange auf diesen Moment gewartet, vermutlich sogar mehr als damals bei den Sommerpausen von Circus Halligalli, TV Total oder Mon Cheri. Okay Mon Cheri war Blödsinn, dass kann kein normaler Mensch essen oder gar mögen. Im heutigen Eintrag möchte ich nur ein paar grundlegende Fragen beantworten, was ich so getrieben habe, wie es bei mir weiter geht, wie es mit diesem Blog weitergeht und was ihr sonst noch so wissen solltet. Also freut euch auf diesen Eintrag, der in alter Tradition am Flughafen geschrieben ist, aber zur Abwechslung mal nicht in Frankfurt oder Kairo.
Also klären wir die wichtigste Frage zu Beginn. Was habe ich in dem Sommer gemacht? Dergestalt, dass ich mal wieder nichts schreiben konnte. Ich war so wie schon die letzten Jahre mit dem Fahrrad unterwegs. Diesmal waren die französischen Alpen das primäre Ziel. Gestartet bin ich in Freiburg (nach einer Deutschlandreise mit dem 9 € Ticket inklusive Fahrrad). Durch die Schweiz ging es dann nach Frankreich. Dort war der Berg, der Berge das primäre Ziel: Alpe d’Huez. Und wie es so oft ist, war es nicht soooo toll wie erwartet, da der Berg dann doch stark befahren ist. Aber die Tour zum Col de Galibier war dafür um so toller: 48 km Anstieg mit über 200 Höhenmetern, was kann es schöneres geben? Okay ich gebe zu, ab Kilometer 40 sind mir viele Dinge eingefallen. Aber ich möchte nicht so viel darüber schreiben, vielleicht gibt es später mal einen Radfahr-Eintrag.
So dann kommen wir zur nächsten wichtigen Frage: Was mache ich schon wieder am Flughafen? Ich sitze gerade im neuen Berliner Flughafen und warte auf das Check-In für meinen Flug nach Kapstadt. Aber das wird vermutlich noch eine Weile dauern. Was mich dabei nervt, ist das folgende: Ich habe ja versucht einen Direktflug von Deutschland aus nach Kapstadt zu finden. Aber die waren in der Regel nicht bezahlbar. Nach ein wenig suchen habe ich eine Verbindung mit Zwischenstopp in Amsterdam gefunden. Also dachte ich mir, da kann ich mir auch einen Flug sparen und mit dem Zug nach Amsterdam fahren und dann von dort direkt nach Kapstadt fliegen. Womit ich nicht gerechnet habe, dass dann dieser eine Flug, einfach mal deutlich mehr kostet als die Verbindung von Berlin aus, obwohl es ein Flug weniger ist. Das muss man sich mal vorstellen! Da braucht man sich nicht wundern, warum es weiter sinnlose Kurzstreckenflüge gibt. Es gibt ja keine logische Erklärung, warum eine Verbindung mit einem zusätzlichen Flug weniger kosten sollte.
Damit kommen wir dann zur dritten wichtigen Frage: Wie geht es mit mir weiter? Wie bereits in mehreren Einträgen erwähnt starte ich nun in mein Jahr, in dem ich ein paar Träume verwirkliche. Ich wehre mich innerlich das Ganze als Sabbatical zu bezeichnen, obwohl es das vermutlich am besten beschreibt. Ab heute Abend bin ich dann in Kapstadt und werde ab dem Wochenende auf einer Gepardenfarm in einem Freiwilligenprojekt arbeiten. Ich bin total aufgeregt und voller Vorfreude. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das Letzte mal so nervös war. Vermutlich war es im Russischunterricht Klasse 10 mit Frau Seibel. Aber da war die Aufregung eher negativer Art. Jetzt ist es eindeutig positiv.
Kommen wir damit zur letzten Frage (die ich den Sommer über, sogar erstaunlich oft gehört habe): Was passiert mit diesem Blog hier? Geht es weiter? Wird er nach Staffel 1 eingestellt wegen fehlender Klicks? Bekommt er einen Preis, weil er so toll ist? Also ist möglich. Darum, Trommelwirbel… Die Antwort ist: Es bleibt alles so wie es ist. Ob ihr es lest und nicht. Ich habe mir vorgenommen auch die nächsten Monate (oder auch Jahre) hier zu schreiben und euch an meinem Leben teilhaben zu lassen. Wohin das alles führt keine Ahnung, aber ich habe Lust darauf. Und in altbekannter Weise verspreche ich natürlich, regelmäßig zu schreiben. Wobei regelmäßig ja zum Glück ein sehr dehnbarer Begriff ist. Also stellt euch auf weitere viele unfassbar gut geschriebene Einträge ein.
Aufmerksame Leser haben sicherlich schon festgestellt, dass sich das Layout etwas geändert hat. Ich wollte, den neuen Abschnitt des Blogs und meines Lebens auch optisch untermalen. Ich hoffe es gefällt euch so gut wie mir. Diejenigen, die am Computer oder Laptop lesen, sollten auf der linken Seite auch ein paar Fotos von mir sehen, beziehungsweise von mir aufgenommene Bilder. Dann habt ihr nicht die zu lesende Perspektive sondern auch eine optische Untermalung. Diejenigen, die am Handy lesen, ihr müsstet ganz unten scrollen, also wirklich ganz unten. Oder ihr verzichtet auf diesen Anblick und genießt einfach nur diesen Text.
Ich überlege noch was ich als ich als nächstes schreiben werde, aber ich bin positiv gestimmt, dass der nächste Eintrag nicht so lange auf sich warten lässt. Immerhin verbringe ich heute noch einige Stunden am Flughafen oder im Flugzeug. Also bis später.