Das Kili-Projekt

Hey Ho wie so oft in letzter Zeit melde ich ich mal wieder nach unfassbar kurzer Zeit. Ich möchte euch ein paar Neuerungen im Blog vorstellen und eine neue Facette des Blogs einleiten, die auch die Idee der Neuerungen eingeleitet hat. Bereits jetzt ist dieses Jahr mein intensivstes Jahr, was die Anzahl der Beiträge angeht. Und da kommen dieses Jahr noch so viele Beiträge, zumindest habe ich noch ausreichend Ideen. Also viel Spaß mit diesem Artikel hier. 

Also als erstes habe ich nun ein richtiges Menü erstellt, ihr findet dieses ganz oben auf der Seite. In diesem findet ihr dann verschiedenen Kategorien. In diesen Kategorien befinden sich dann nur Einträge passend zum Namen: Also in Ägypten befinden sich dann nur Artikel, die sich auf Ägypten beziehen. So könnt ihr leichter eure Lieblingsartikel finden und nochmal lesen 😉 Oder wenn euch nur eine bestimmte Facette meines Blogs interessiert, die dazugehörigen Artikel lesen. Hauptsache ihr lest was. Und nochmal, wer Lust auf Bilder hat, ihr findet diese mit dem Handy ganz unten auf jeder Beitragsseite, also wirklich ganz unten. 

So kommen wir zum ersten Eintrag im Kili-Projekt. Wie ich bereits vor zwei oder drei Wochen erwähnt habe, werde ich versuchen den Kilimanjaro in Tansania zu besteigen. Dieser ist der höchste Punkt Afrikas und der größte freistehende Berg der Welt. In exakt 53 Tagen werde ich übrigens den ersten Schritt am Fuße des Berges machen. Also umgerechnet 7,5 Wochen. Andere Menschen sind da etwas besser vorbereitet als ich. Die meisten buchen so großes Projekt ein Jahr oder ein halbes Jahr im Vorlauf und würden 7,5 Wochen vorher schon tief in den Vorbereitungen stecken. Und ich? Ich habe immerhin schon mal Wandersocken gekauft und bei einem Hörbuch mitgefiebert ob die Hauptperson es schafft.  

Auch würden normale Menschen viele Faktoren bei der Buchung beachten, die für mich eine eher untergeordnete Rolle gespielt haben. Beispielsweise Regensaison ist etwas, was viele abschrecken würde. Aber der noch vorhandene Deutsche in mir sagt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und vermutlich werde ich diese auch haben, da bis auf Socken und Unterwäsche ich noch nicht so viel Bergsteigerkleidung besitze. Aber sind ja noch 7,5 Wochen, also alles entspannt. Für mich war beispielsweise wichtiger das Neumond ist, um den Sternenhimmel zu genießen. Mittlerweile scheint dieses Kriterium fragwürdig, weil wenn Wolken sind, wird es auch schwer mit Sternen. Aber es wird schon werden. Laut meinen vagen Kenntnisstand, ist die Regensaison im November eher durch kurze Schauer am Nachmittag geprägt. Also von daher, null problemo. 

Ansonsten steht natürlich die Frage im Raum, wie sieht es mit der körperlichen Komponente aus. Immerhin liegt das Ziel in einer Höhe von 5895 m. Ist also nicht die Bosel in Sörnewitz. Aber der Aufstieg dahin ist mehr eine Wanderung als das es etwas mit klettern zu tun hat. Demzufolge wird, wieder laut meinem Kenntnisstand, gesagt, dass man mit guter körperlicher Fitness den Gipfel erreichen kann. Und aktuell befinde ich mich zumindest lauftechnisch auf einem sehr guten Niveau, wenn nicht sogar mein bestes Niveau bisher. Und dadurch, dass ich durch die Arbeit auch viel auf den Beinen unterwegs bin, fühle ich mich aus körperlicher Perspektive gut vorbereitet. Immerhin komme ich in den letzten Wochen auf eine durchschnittliche tägliche Distanz von 22 km. Was mir aktuell eher ein wenig „Sorgen“ bereitet ist das große Schlagwort Höhenkrankheit. Egal wie fit man körperlich ist, es kann jeden erwischen. Auch Leistungssportler hat es schon erwischt. Was im besten Fall damit endet, dass man sofort den Berg herunter geführt wird und im schlimmsten Fall, dass man stirbt. Und auch wenn ich ja gern mal ein paar Dinge mache, die recht risikobehaftet sind, ist es hier was anderes. Da es einfach nichts gibt, was man dagegen machen kann. Und das stört mich. Aber ich gehe einfach mal von meinem intrinsischen Glück aus und bin überzeugt, dass ich den Gipfel erreichen werde. 

In den nächsten Wochen möchte ich mit den Beiträgen ein wenig über meine Vorbereitungen schreiben, über spannende Dinge des Kilimanjaros, meine geplante Route und natürlich wenn es dann so weit ist, über meine Zeit am Kilimanjaro. Vielleicht liest ja irwann mal eine Person meine Beiträge, die dann an der gleichen Stelle ist, wie ich jetzt. Völlig ahnungslos. Also freut euch auf die künftigen Einträge zum Kili-Projekt.

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