Moin Moin. Mal wieder möchte ich mich melden. Mittlerweile ist meine Zeit in Südafrika und bei Cheetah Outreach vorbei und ich befinde mich gerade auf dem Weg nach Tansania. Darum möchte ich mal wieder einen Blick zurückwerfen und ein kleines Fazit von dieser Zeit ziehen. Also zum Einen wie mir Südafrika gefallen, oder besser, dass was ich von Südafrika kennengelernt habe und zum Anderen wie mir die Arbeit bei Cheetah Outreach gefallen hat. Also viel Spaß beim lesen.
Ein Fazit zu Südafrika fällt mir iwie schwer, da 3 Monate nur eine sehr kurze Zeit sind um ein Land und die Menschen kennenzulernen. Die Natur war natürlich atemberaubend. Gerade für mich als Freund von Gebirgen, war es wirklich schön, das alles sehen zu können. Für andere Menschen wären natürlich die Strände interessanter gewesen. Aber auch da gab es eine Vielzahl. Diese Natur war somit ein absoluter Pluspunkt, leider hatte ich viel zu wenig Zeit alles zu erkunden, was natürlich dann ein Argument dafür wäre nochmal nach Südafrika zu kommen. Aber mal schauen was die Zukunft, bisher weiß ich ja noch nicht mal was ich ab nächsten Sommer mache, bringt.
Was auch sehr cool war, war natürlich die Tierwelt. Also okay, bei Cheetah Outreach auf der einen Seite aber auch generell. In den Nationalparks wie am Kap der guten Hoffnung, kann man wilde Tiere sehen. Oder auch so laufen da einem mal andere interessante Tiere über den Weg. Das war schon ziemlich lustig. Auch gibt es viele Organisationen, die ähnlich wie Cheetah Outreach, sich um verschiedene Tiere kümmern und die man besuchen kann. Beispielsweise war ich an meinem letzten Tag im Monkey Town. Wie der Name sagt, gab es da eine Vielzahl von Affen zu sehen. Als ob das nicht schon cool genug ist, konnte man auch hier in ein Gehege mit kleinen Babyaffen reingehen und diese füttern, was natürlich unfassbar lustig war. Und ich hatte dabei vermutlich mehr Spaß als die Kinder, die das auch gemacht haben.
Aber natürlich gab es auch in Südafrika Dinge, die mich gestört haben. Hauptsächlich war es natürlich das Thema Sicherheit. Also es ist schon wirklich nervig und komisch, dass wirklich immer alles doppelt und dreifach abgeschlossen ist. Und das einem eigentlich überall gesagt wird, dass man nirgendwo allein hingehen sollte. Das ist schon etwas, was sehr anstrengend sein kann. Auch die Tatsache, dass man oft vor dem Sonnenuntergang wieder zu Hause sein musste, da man sonst auch nur sehr schwer nen Uberfahrner gefunden hat. Aber ich glaube, das Problem würde sich natürlich erledigen, wenn man mit einem eigenen Auto unterwegs ist. Was mich auch noch genervt hat, war der ständige Wind. Oder besser gesagt Sturm. Manchmal war es wochenlang windig. Was auf Dauer schon ein wenig anstrengend ist.
Aber es kann ja auch nicht alles immer wunderbar sein. Ich glaube, man findet an jedem Ort der Welt etwas was einem gefällt und etwas was einem weniger gefällt. Und damit der Artikel nicht wieder zu lang wird, starte ich einfach mal mit dem Fazit zu meiner Arbeit bei Cheetah Outreach. Die Arbeit stellte schon den Kontrast dar, den ich gesucht hatte, zu meiner Arbeit als Lehrer. Allein die Arbeitstage waren schon ziemlich lang, die Arbeit startete um 8 Uhr und ging meistens bis mindestens 17.30 Uhr. Und das eben 5 mal die Woche. Auch war ich nach den Tagen auch meistens so erschöpft, dass dann danach nicht mehr viel möglich war. Und ich es leider nicht geschafft habe, so viel Sport zu machen, wie ich es gern gemacht hätte. Aber was soll es, ich klettere ja nur auf den Kili.
Auf der anderen Seite, hat es natürlich auch sehr viel Spaß gemacht, da zu arbeiten. Nachdem man die ersten zwei oder drei Wochen geschafft hatte und langsam wusste wie alles läuft, war es dann echt cool. Da man eigentlich immer etwas gefunden hat, was man machen kann. Darum wurde es tagsüber auch nie langweilig. Und wenn man am Ende mit den Schildkröten auf einen Spaziergang gegangen ist. Auch war die Arbeit mit den Gästen sehr abwechslungsreich und hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es zu 80% auf Englisch war. Und natürlich konnte man so, sehr viel über die Tiere, die da waren lernen. Also was das wissen über Geparden angeht fühle ich mich nun schon ziemlich gut ausgebildet. Und natürlich war es am Ende auch cool so viel Kontakt mit den Tieren zu haben. An meinem letzten Tag, durfte ich dann auch mit einem Geparden an der Leine gehen. Was schon cool war. Und ein Gepard durfte meine Hand ablecken und ich durfte den Kopf anfassen, was auch sehr interessant war. Und ich durfte auch einen Geparden füttern. Dabei muss man ihm praktisch den Futternapf hinstellen. Dabei muss der Hund ähnlich wie ein Hund Sitz machen. Was Ebony, der Gepard natürlich super gemacht hat. Und dann hat er mich natürlich mit unfassbar großen Augen angeschaut und auf den Napf gewartet. Dieses Anschauen war dann ein wirklich besonderes Erlebnis. Was iwie schon sehr beeindruckend war.
Also um es kurz zu machen, es hat schon sehr viel Spaß gemacht, ich glaube nicht, dass es etwas ist, was ich nun an Stelle meiner Lehrertätigkeit machen wöllte, aber ansonsten war es schon eine grandiose Erfahrung. Ich werde auch noch die weiteren Tierbericht folgen lassen, auf die ich noch so Lust habe. Aber auf alle Fälle werde ich euch noch von den Servals und natürlich den Geparden erzählen und da nochmal besonders auf die nachhaltige Arbeit von Cheetah Outreah eingehen. Also für alle Biologen, Zoologen oder nur Tierliebhaber, da kommt noch was, wann immer ich Zeit habe.
So das soll es mit diesem Beitrag auch wieder gewesen sein. Da ich mich mittlerweile schon in Tansania befinde, am Fuße des Kilimanjaro kommt morgen ein Beitrag dazu, bevor es dann mit meiner Wanderung losgeht. Also freut euch auf morgen, da erkläre ich euch auch wie ihr das ultimative Kilifeeling bei mir auf dem Blog bekommt. Also bis morgen 🙂