Hey Ho meine lieben Lesenden. Wie immer nutze ich meinen Zugang zum Internet, um hier mal wieder etwas loszuwerden. Dieses mal soll es nicht um die ferne Zukunft, nach September, gehen, wie im letzten Beitrag, sondern viel mehr um die Zeit bis dahin und wie ich meine Zeit nach Namibia gestalten werde und was da alles so ansteht. Also viel Spaß beim Lesen und ich hoffe es wird nicht ganz so langweilig.
Meine ursprüngliche Planung war ja eine ausgedehnte Fahrradtour durch Europa zu unternehmen. Ursprüngliches Ziel war, zufälligerweise, Istanbul. Da ich aber auch in den nächsten Jahren ausreichend Zeit und Sommerferien habe, werde ich dies aller Voraussicht nach verschieben. Hauptsächlich aus dem Grund, dass ich jetzt auch noch einige bürokratische Aufgaben zu erledigen habe, bevor ich wirklich meine Stelle in Istanbul angehen kann. Darum macht es weniger Sinn eine mehrwöchige Tour anzutreten, wenn ich dann immer wieder in Deutschland sein muss, um verschiedene Dinge zu erledigen. Darum habe ich begonnen, die Zeit mit ein wenig anderen Dinge zu füllen. Oder es wurden mir Dinge aufgetragen, die ich erledigen muss.
Zum Einen muss ich auch diese Mal wieder an einem Vorbereitungslehrgang teilnehmen, der auf die Arbeit an einer deutschen Auslandsschule vorbereitet. Dieser wird wieder in Bonn stattfinden. Die Woche besteht zum Großteil daraus, den sprachsensiblen Fachunterricht zu thematisieren und verschiedene Methoden kennenzulernen, um den Nichtmuttersprachlern beim Lernen zu unterstützen. Diese Mal schaue ich mit ein wenig mehr Vorfreude dem Ganzen entgegen. Auch wenn ich das meiste schon kenne, ist es dieses Mal sicherlich eine einfachere Situation als vor 5 Jahren. Einfach da ich nun schon Sicherheit im normalen Unterrichten gewonnen habe und nicht wie damals erstmal froh bin, wenn ich überhaupt eine halbwegs vernünftige und gut strukturierte Unterrichtsstunde auf die Beine stellen kann. Darum glaube ich, dass diese Vorbereitungswoche, wenn sie gut gestaltet ist, dieses Mal gewinnbringender sein kann. Zumindest sagt der Optimist in mir dies. Der erfahrene Lehrer sagt: Solche Veranstaltungen sind meistens weniger gut gestaltet und demzufolge weniger gewinnbringend. Aber ich werde optimistisch an die Sache gehen und dem Ganzen eine Chance geben.
Neben dieser Woche, muss ich auch wieder ein Sicherheitstraining absolvieren, welches ich dann schon viel kritischer sehe, aber immerhin ist dieses nur ein Tag und somit deutlich entspannter. In meiner restlichen Zeit werde ich sicherlich viel Sport treiben. Denn ich werde im Juni meinen ersten Marathonversuch wagen. Da ich hier in Namibia doch schon recht regelmäßig trainieren kann und dann in Deutschland auch nochmal ausreichend Zeit habe, um mich vorzubereiten, kam der spontane Mensch in mir durch und sagte: „Klar, super Idee in 3 Monaten nen Marathon zu laufen, wenn du bisher maximal 25 km gelaufen bist.“ Vermutlich war dies Mal wieder vollkommene Selbstüberschätzung. Ich schwanke aktuell immer noch zwischen: Klar bekommst du das hin und du bist einfach nur dumm, das so kurzfristig zu machen. Aber im Prinzip, irwann muss man ja dann auch mal anfangen. Warum nicht jetzt? Ich habe ja immerhin noch etwas mehr als 3 Monate und 2 davon kann ich nichts anderes tun, als mich darauf vorzubereiten. Also was soll schon schief gehen?! Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Bestimmt werden da noch einige Hindernisse auf mich warten.
Zur Vorbereitung auf den Marathon werde ich im April schon mal einen Halbmarathon in Leipzig laufen. Mit diesem will ich einfach mal meinen aktuellen Leistungszustand in Erfahrung bringen und sehen wie ich weiter trainieren muss, um fit für den Marathon zu werden. Des Weiteren plane ich ein kleines „Trainingslager“. Für einige wird das jetzt noch alberner klingen, als die Tatsache in 3 Monaten einen Marathon zu laufen, denn ich möchte entlang des Elbradweges nach Hamburg laufen. Natürlich nicht an einem Tag oder auch durchweg rennend. Aber mit langen Perioden der rennenden Fortbewegung. Noch ist das Ganze wenig ausgeprägt und nur eine grobe Idee. Aber es reizt mich zumindest sehr und ich bin vorsichtig optimistisch, dass ich dies auch umsetzen kann.
Neben diesen sehr laufintensiven Wochen werde ich sicherlich auch wieder viel mit dem Fahrrad unterwegs sein. Beispielsweise möchte ich aus Bonn (Vorbereitungslehrgang) kommend wieder nach Hause fahren oder dann nach dem Marathon sicherlich auch wieder eine längere Fahrradtour unternehmen. Aber mal schauen was die Zeit so bringt. Ich möchte noch nicht so viel planen, sondern auch ein wenig flexibel bleiben. Vielleicht kommen mir bis dahin auch viele weitere coole Ideen. 😉
Also bis bald. Ihr werdet sicherlich mal wieder von mir hören. Ich hoffe, der Beitrag war nicht zu langweilig. Von daher, man liest sich. HA HA 😀