Liebes Lauftagebuch

Hey Ho meine Lesenden, die sicherlich schon gierig auf diesen Beitrag gewartet haben. Mittlerweile habe ich in diesem Jahr schon mehr Artikel geschrieben als in den Jahren 2019, 2020 und 2021. Also ich bin gerade voll auf einem Blogtrip, der bereits letztes Jahr gestartet ist. Vielleicht kann ich ja meinen Publisherrekord vom letzten Jahr nochmal pulverisieren. Pulverisieren ist auch ein gutes Stichwort für den Inhalt dieses Eintrages, denn es soll ums Laufen gehen und wie ich gegebenenfalls alle meine bisherigen PB’s (Personal Best) pulverisieren werde. Viel Spaß beim Lesen, dieses Eintrages. (Sorry Oma, dass es schon wieder ums Laufen geht, aber ich habe sehr lange nicht mehr darüber geschrieben.)

Wie bereits erwähnt, steht im Juni der erste Marathon an. Neben diesem Marathon werde ich im April noch einen 10k und einen Halbmarathon absolvieren. Gegebenenfalls kommen noch ein paar andere Läufe hinzu. Aber mal schauen, diese drei Veranstaltungen sollten ja auch erstmal für den Anfang reichen. Das große Ziel ist und bleibt natürlich der Marathon im Juni, vor dem ich auch ausreichend großen Respekt habe im Moment. Aber bis zu dem sind ja auch noch entspannte 13 Wochen. Diese sollten hoffentlich ausreichen, um meinen Körper und Geist dafür fit zu bekommen. Zumindest wenn ich weiter so ein Trainingspensum an den Tag legen kann, wie zu Letzt. Letzte Woche hatte ich ein Laufpensum von 80 km verteilt auf 5 Läufe. Einen Umfang, den ich bisher so noch nicht erreicht habe. Der längste Lauf der Woche war 25 km lang, dieser hat sich auch relativ entspannt angefühlt, auch wenn die Beine noch etwas schwer waren von den 18 km vom Vortag. Und naja die Idee, nichts zu essen oder trinken mitzunehmen wenn man über 2 Stunden läuft, leuchtet selbst mir nicht mehr so ein im Nachhinein.

Natürlich ist das Schrauben von Kilometern nur ein Part meiner Vorbereitung. Nach einigen interessanten Audiobüchern und Büchern, arbeite ich gerade gezielt an meiner Lauftechnik, welche noch ausreichend Luft nach oben hat. Was für mich natürlich weniger überraschend war. Ohne jetzt zu viel ins Detail zu gehen, arbeite ich aktuell daran meine verstörend geringe Cadence (Schritte pro Minute) zu erhöhen, sowie aus meinen F

ersenlauf einen ökonomischeren Mittelfußlauf zu machen. Beim zweiten sehe ich mich auf einen guten Weg, auch wenn die rechte Wade da etwas meckert, da sie mit der neuen Belastung noch nicht klarkommt. Die Situation mit der Cadence gestaltet sich ein wenig schwieriger, aber ich hoffe auch da, in den nächsten Wochen ein paar Fortschritte zu erzeugen. Neben diesen laufspezifischen Techniken arbeite ich auch an meiner Beweglichkeit beziehungsweise Flexibiltät. Auch da mit nur minimalen Erfolg, aber immerhin Erfolg. Auch da hoffe ich, weiter Fortschritte zu erzielen.

Angefangen wieder regelmäßig zu laufen, habe ich vor ungefähr 6 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Form wirklich so weit weg von dem, was ich bereits in der Lage war zu laufen, dass es fast erschreckend war. Aber meine Fortschritte in den letzten Wochen waren dann schon faszinierend. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in denen ich so schnell so große Fortschritte gemacht habe. Durch den Zwei-Wochen-Rythmus konnte ich immer in Swakop meinen Fortschritt überprüfen und es war jedes Mal unglaublich, wie sich mein Körper verbessert hat. Aktuell befinde ich mich an einem Punkt, dass ich bereits behaupten würde, dass ich mich in einem besseren Zustand befinde als jemals bevor. Auch wenn ich mein anaerobes Training aktuell nicht vorhanden ist. Darum bin ich optimistisch, was das pulverisieren der PB’s angeht.

Man beachte bitte diesen äußerst gelungen Rahmen um diesen Beitrag, falls ihr es nicht bemerkt habt, dann lest es einfach nochmal. Man könnte meinen, ich mache das hier professionell. Also zumindest wenn man Grammatik und Orthographie ignoriert. Ich werde mich sicherlich nächste Woche wieder melden und wer hilfreiche Tipps für den Marathon bereit hat, immer her damit.

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