Moin Moin. Hahahaha boom 😀 Ich halte eine alte Tradition dieses Blogs am Laufen und breche mit einer Anderen. Das kann nur der Start in einen vielversprechenden Eintrag sein. Ich werde vermutlich diesen nicht am Flughafen vervollständigen können, da hier in Istanbul tatsächlich das Boarding 40 min vor dem Abflug beginnt. Vollkommen unverständlich für alle LeserInnen mit ägyptischen Wurzeln. Zugegebenermaßen tue ich mich auch noch ein wenig schwer damit. In Kairo konnte man eine Stunde vor einem internationalen Flug am Flughafen ankommen und musste mit Sicherheit noch am Gate warten. Aber was soll es, los gehts mit diesen Beitrag.
Kurzer Nachtrag, wie am Datum erkennbar, habe ich es nicht geschafft diesen Eintrag am Flughafen von Istanbul zu vervollständigen. Darum versuche ich den Eintrag nun hier in Berlin abzuschließen, um zumindest die alte Flughafentradition am laufen zu enthalten. Dieses Mal gibt es auch kein Zeitproblem, da der Flug anscheinend schon verspätet ist. Also das eine Z-Problem ist absolut null Problemo. Jedoch ist ein anderes Z-Problem aus dem Nichts aufgetaucht. Und dieses Z steht für Zustand. Den aktuell leide ich sehr. Die bekannte weihnachtliche Coswiger Börsenkrankheit hat mich heimgesucht. Dadurch war meine Anreise zum Flughafen auch vollkommen chaotisch. Und endete damit dass ich Kopfhörer und Ladekabel vergessen, und mein Wasserflasche verloren habe. Also falls jemand einen guten Reisetipp haben möchte, ich haue mal den folgenden raus: Es ist keine gute Idee am Vortag einer Reise, die um 9 Uhr beginnt, bis 3 Uhr viel zu viel Alkohol zu trinken. Ich betone nochmals viel zu viel. Besonders wenn man so der Typ Trinker ist, der nach 2 Cocktails einfach sagt: „Ach die Reise morgen, ja kein Problem, du musst ja nur sitzen. Das bekommt Zukunftsricardo schon hin“. Gegenwartsricardo hasst Vergangenheitsricardo. Besonders den betrunkenen Vergangenheitsricardo.
Also wie nun ausführlich erörtert war ich die letzten 3 Tage zum Weihnachtsfest in Deutschland. Neben den üblichen Familienfeiern bestand mein Wochenende aus handwerklichen Meisterleistungen, meiner absoluten stark ausgeprägten Fähigkeit etwas Überraschungsmoment zu vermitteln und dem Versuch mich für den kommenden Winterurlaub einzukleiden. Dabei habe ich auch große Fortschritte gemacht. Ich besitze nun neben einen Helm, welcher ein absolutes farbliches Highlight ist, auch Handschuhe. Ich bin absolut davon überzeugt davon, dass mein Kaufreihenfolge exakt so ist, wie es jeder erfahrene Wintersportler empfehlen würde: Erst die Accessoires dann den Rest. Also aktuell würde ich eine richtig gute Figur abgeben. Nur mir Handschuhen und Helm ausgestattet. Ich denke, es würde zumindest für den einen oder anderen Lacher sorgen. Aber ich habe die Hoffnung, in Istanbul mein Outfit noch zu vervollständigen.
Ansonsten muss ich sagen, dass es mir gerade etwas schwer fällt, besonders kreativ zu sein. Ich bin dann eben doch kein Magnus Carlsen, der auch Hangover noch performen kann. Aber ich muss sagen, auch wenn die drei Tage sehr stressig waren, Haben sie auch sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr cool mal wieder in der Heimat gewesen zu sein. Aber ich freue mich auch sehr auf den nächsten Abschnitt in Istanbul. Die kurze Zeit in Deutschland hat mir zum einen gezeigt, wie cool ich Istanbul und mein Leben da finde. Aber auch, und das ist noch nicht so oft passiert, dass ich gewisse Dinge in Deutschland doch schon vermisse. Besonders eben den Kontakt zu Familie und Freunden. Ist zumindest nicht ganz so einfach alles.
Da mir gerade komplett die Kreativität und auch der Elan fehlt, soll es dies erstmal wieder gewesen sein. Ich wünsche euch allen noch einen schönen Weihnachtstag. Und ich versuche mich nochmal dieses Jahr zu melden. Und gelobe im nächsten Jahr wieder etwas aktiver hier unterwegs zu sein. Aber ihr wisst ja selbst wie das so ist mit den guten Vorsätzen. Also bis bald.